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Montag, 16.Dezember 2019, 18h00, Saal Beletage der Volkshochschule Trier, Domfreihof:

Nachholung des verschobenen Vortrags von
Monsieur Christophe Arend,
Mitglied der französischen Nationalversammlung

Bekanntlich haben der Deutsche Bundestag und die französische Assemblée Nationale im Zuge des Aachener Freundschaftsvertrags vom 22.Januar 2019 eine Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung aus je 50 Abgeordneten gebildet, die zweimal jährlich zusammenkommt (http://www2.assemblee-nationale.fr/documents/notice/15/ta/ta0241;

https://www.bundestag.de/resource/blob/644916/6da7d188b3e235709e82d716689f9c9c/abkommen_deutsch-data.pdf). Ihre Aufgabe besteht unter anderen darin, „die Entwicklung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit durch Harmonisierung und Vereinfachung des geltenden Rechts zu fördern“ (Artikel 14, s. auch Kapitel 4 des Aachener Vertrages). Dort heißt es in Artikel 21: „Beide Staaten verstärken ihre Zusammenarbeit im Bereich der Forschung und des digitalen Wandels, einschließlich der Themen Künstliche Intelligenz und Sprunginnovationen“.

 

Herr CHRISTOPHE AREND ist Vorsitzender der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Deutschland-Frankreich in der Assemblée Nationale. Er ist Abgeordneter des Wahlkreises 6 (Forbach) des Département Moselle für La République en Marche. Er war Vorsitzender für Frankreich einer Arbeitsgruppe, die zur Entstehung sowohl des Aachener Vertrags wie des deutsch-französischen Parlaments sehr stark beigetragen hat, dessen führendes Mitglied er nun ist. Am 25.März, dem Tag der ersten Zusammenkunft der deutsch-französischen Versammlung, hat er der Süddeutschen Zeitung ein Interview gegeben, das unter https://www.sueddeutsche.de/politik/deutschland-frankreich-parlamentsabkommen-1.4379651 nachzulesen ist.

 

Auf Einladung der deutsch-französischen Gesellschaft Trier, unterstützt durch die Stadt Trier, kommt Christophe Arend nun nach Trier und hält einen Vortrag (in deutscher Sprache) zum Thema

DAS DEUTSCH-FRANZÖSISCHE PARLAMENT UND SEINE ZIELE FÜR DIE GRENZREGIONEN

 

 

Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion und einem „Vin d’Honneur“.