Deutsch - Französische Gesellschaft Saarburg
Société Franco - Allemande Saarburg
Historie der Kaserne de Lattre Saarburg - Beurig
Liebe Mitglieder und Freunde der DFG Saarburg
Viele unserer Aktivitäten im letzten und im diesem Jahr stehen und standen unter dem Motto:
Deutsch-Französische Friedensgeschichte: Historie der Kaserne de Lattre in Saarburg.
Wir möchten die Erinnerung an die Zeit der französischen Garnison wachhalten.
Deutsch-Französische Friedensgeschichte: Historie der Kaserne de Lattre in Saarburg.
Es war 2010, also vor 15 Jahren, als uns das 16. Jägerregiment der französischen Armee Saarburg in Richtung Bitche verlassen hat und somit die Geschichte der Kaserne in Saarburg – Beurig ein Ende fand.
Der Bau der Beuriger Kaserne geht auf eine Reaktion von Adolf Hitler auf die Ratifizierung des französisch-russischen Beistandsvertrages vom 27. Februar 1936 zurück. Dieser Vertrag nahm Hitler zum Anlass, das Rheinland zu besetzen, was einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht darstellte, jedoch zu keinen militärischen Reaktionen seitens Frankreichs und Großbritanniens führte. Diese Entwicklungen führten dazu, dass Saarburg schließlich eine Garnisonsstadt wurde.
Bereits im Juli 1945 zog ein französisches Kommando in die Beuriger Kaserne ein. Von 1952 bis 1964 war das 8. Dragonerregiment stationiert, gefolgt von dem 2. Jägerbataillon von 1960 bis 1977 und dem 23. Jägerbataillon von 1964 bis 1968. Von 1968 bis 2010 war das 16. Jägerregiment und von 1978 bis zur Auflösung im Jahr 1992 das 6. Dragonerregiment der französischen Armee mit über 2000 Soldaten und deren Familien in Beurig stationiert. In dieser Zeit prägten die ansässigen Regimenter das soziale und kulturelle Leben der Stadt Saarburg und Umgebung auf vielfältige Weise. So entstand unter anderem eine Partnerschaft zwischen der Gemeinde Irsch und der 3. Eskadron des 6. Dragonerregiments.
Dennoch verlief das Zusammenleben nicht immer spannungslos, wie ein Brief des damaligen Saarburger Bürgermeisters Dr. Hans Houy an seinen Amtsvorgänger Herbert Lorenz vom 20. April 1982 zeigt. Um dem entgegenzuwirken, führte seine Initiative zur Gründung der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saarburg im Jahr 1982.
Im Jahr 2010 kam dann der Abschied von unserem 16. Jägerbataillon und von unseren französischen Freunden. Bei herrlichem Sonnenschein verabschiedeten sich am Morgen die Schüler der französischen Schule von den deutschen Kindergarten- und Schulkindern. Am Nachmittag waren die Saarburger Bürger auf dem Cityparkplatz zum endgültigen Abschied unserer französischen Mitbürger eingeladen.
Das ist nun schon 15 Jahre her. Mittlerweile hat sich das Kasernengelände, aber auch das Panzerübungsgelände im Kammerforst verändert.
MAIWANDERUNG DER DFG SAARBURG
UM DEN KAMMERFORST
zwischen Saarburg und Serrig
Die DFG Saarburg begann die Wandersaison 2025 mit einer Wanderung im Rahmen der Erinnerung an unsere Garnison am
01. Mai rund um den Kammerforst zwischen Saarburg und Serrig mit Schlussrast auf dem Hofgut Serrig.
Die Wanderung begann um 13:00 Uhr am Jugendzeltplatz Saarburg-Beurig. Von dort führte die Strecke über die Schadallerstraße hoch zum Beweidungsprojekt des NABU Rheinland-Pfalz sowie des Hofguts Serrig. Über einen Verbindungsweg führte die weitere Strecke zur Feldbahn vom Hofgut Serrig.
Das früher als Truppenübungsplatz genutzte Gelände ist heute Teil des „Nationalen Naturerbes“.
Dort sorgt neben einer Herde Taurusrinder eine kleine Gruppe Konikpferde für den Erhalt der Landschaft, in der durch die militärische Nutzung eine Vielzahl kleiner Gewässer entstanden ist.
Uli Schmidt und Jürgen Bell
"Endroits abandonnés - Schönheit und Charme, wo man es nicht vermutet“
Die Stadt Saarburg und die Deutsch-Französische Gesellschaft Saarburg lud zur Vernissage der Fotoausstellung "Endroits abandonnés - Schönheit und Charme, wo man es nicht vermutet“ ein.
Bilder vom Aufbau der Fotoausstellung
Die Ausstellung wurde erstmals am Tag des Städtebaus, dem 10. Mai, von 13 bis 17 Uhr, in den Räumlichkeiten des neu gestalteten Küchenhauses im Bereich der früheren Kaserne de Lattre präsentiert.
Alle Interessierten waren herzlich eingeladen, an der Vernissage ab 13 Uhr teilzunehmen und die Werke der beiden Künstler Uli Schmidt und Jürgen Bell zu entdecken. Beide Künstler waren anwesend und freuten sich auf einen anregenden Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern.
Im Rahmen eines "Lost Places-Projekts" (Verlassene Orte) gewährte die Stadt Saarburg den beiden Fotografen im Jahr 2017 exklusiven Zugang zu allen Bereichen des ehemaligen Kasernengeländes. Über einen längeren Zeitraum dokumentierten Schmidt und Bell den schleichenden Verfall der Gebäude mit ihren Kameras.
Uli Schmidt fing in seinen Fotografien die unerwartete Schönheit und den besonderen Charme des Verfalls ein. Sein Fokus lag dabei auf intensiven Farben, dem spannungsvollen Spiel von Licht und Schatten sowie markanten Linienführungen. Er kreierte ästhetische und ausdrucksstarke Bildimpressionen, sowohl in kraftvollen Schwarz-Weiß-Aufnahmen als auch in farbigen Kompositionen.
Jürgen Bell hingegen beleuchtete in seiner Arbeit die Einflüsse des Menschen auf den Zerfallsprozess, einschließlich Spuren von Vandalismus. Seine sachliche Perspektive verdeutlichte den Wandel der Orte und wollte gleichzeitig die Möglichkeiten aufzeigen, wie aus dem Verfall durch innovative Ideen und Mut Neues und Nutzbares entstehen kann.
Die unterschiedlichen subjektiven Blickwinkel von Jürgen Bell und Uli Schmidt ergänzten sich auf einzigartige Weise und eröffneten den Betrachtenden vielfältige Zugänge zum Thema. Die Ausstellung regte dazu an, die eigene Wahrnehmung von scheinbar verloren gegangenen Orten zu hinterfragen und Potenziale für die Zukunft zu erkennen.
Die Ausstellung ""Endroits abandonnés - Schönheit und Charme, wo man es nicht vermutet“ war ein Zeugnis des Wandels in Saarburg. Das ehemalige Kasernengelände de Lattre hatte sich von einem „Lost Place“ zu einem lebendigen Ausbildungszentrum für den Justiznachwuchs entwickelt, und das neue Stadtquartier wuchs kontinuierlich. Die Ausstellung im neu gestalteten Küchenhaus war ein sichtbares Zeichen dieser Transformation und lud dazu ein, die Geschichte des Ortes auf künstlerische Weise neu zu entdecken. Als Wanderausstellung konzipiert, wurde sie in den nächsten Jahren an weiteren Orten gezeigt werden. Sie wurde im Rahmen des ehrenamtlichen Bürgerprojekts durch die LAG Moselfranken gefördert.
HISTOIRE DE L'AMITIÉ FRANCO-ALLEMANDE À SAARBURG HISTOIRE DE LA CASERNE DE LATTRE
DEUTSCH-FRANZÖSISCHER ENTDECKUNGSWORKSHOP
SAARBURG: Ein Tag voller Emotionen und lebendiger Geschichte
Am 15. Juni wurde auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne de Lattre, heute Teil des Stadtquartiers Saarburg-Terrassen, ein besonderer deutsch-französischer Entdeckungsworkshop veranstaltet.
Unter dem Motto "Deutsch-Französische Friedensgeschichte" kamen 27 Teilnehmer aus Deutschland und Frankreich zusammen, darunter ehemalige französische Soldaten, zivile Mitarbeiter und Geschichtsinteressierte. Ziel war es, die bewegte Vergangenheit dieses Ortes zu beleuchten und den Grundstein für ein gemeinsames Filmprojekt zu legen, das die Erinnerung an die historische Bedeutung der Kaserne wachhalten soll.
Stadtbürgermeister Andreas Reymann eröffnete den Workshop und betonte die einzigartige Wandlung des Areals von einem militärischen Stützpunkt zu einem Symbol der deutsch-französischen Freundschaft. Gemeinsam sichteten die Teilnehmer Video- und Fotomaterial. Ein geführter Rundgang über die Saarburg-Terrassen, organisiert von der Stadt Saarburg und der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saarburg, ermöglichte es, die physische Transformation des Geländes zu erleben.
Der Nachmittag stand im Zeichen des Filmprojekts. In einer Diskussionsrunde wurden vielfältige Perspektiven auf die Kaserne und die deutsch-französische Annäherung zusammengetragen. Ergreifend waren die ersten O-Ton-Aufnahmen für den geplanten Dokumentarfilm, in dem Zeitzeugen, ehemalige Soldaten und Mitarbeiter ihre persönlichen Erinnerungen teilten.
Aus dem regen Austausch entstanden vielversprechende Ideen für die Fortführung des Geschichtsprojektes:
Info-Abend: Präsentation der gesammelten Informationen für ein breiteres Publikum.
Historisches Modell: Ein Modell der Kaserne im Zustand des Abzugs zur besseren Visualisierung.
Informationstafeln: Installation von Tafeln zur Darstellung der Geschichte der Kaserne.
Virtueller Rundgang: Ein digitaler Rundgang mit QR-Codes, auch für Kinder.
Digitale Plattform: Eine umfassende digitale Plattform zur Darstellung der deutsch-französischen Annäherung in Saarburg.
Stadtbürgermeister Reymann zeigte sich begeistert: „Es ist schön zu sehen, wie die Menschen zusammenkommen, um ihre persönlichen Geschichten zu teilen und so die Geschichte unserer Kaserne – und damit auch ein Stück europäischer Geschichte – lebendig werden zu lassen."
Der Workshop markiert einen wichtigen Startpunkt für das Filmprojekt und weitere Initiativen. Das Projekt wird durch die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und den Deutsch-Französischen Bürgerfonds gefördert.
Saarburg : Une journée riche en émotions et en histoire vivante
Le 15 juin, un atelier de découverte franco-allemand exceptionnel s'est tenu sur le site de l'ancienne caserne de Lattre, aujourd'hui intégrée à l'arrondissement de Saarburg-Terrassen. Sous le thème « Histoire franco-allemande de la paix », 27 participants allemands et français, parmi lesquels d'anciens militaires français, des employés civils et des passionnés d'histoire, se sont réunis. L'objectif était de mettre en lumière le passé mouvementé de ce site et de poser les bases d'un projet cinématographique commun visant à perpétuer la mémoire de l'importance historique de la caserne.
Le maire Andreas Reymann a ouvert l'atelier en soulignant la transformation unique du site, passant d'une base militaire à un symbole de l'amitié franco-allemande. Les participants ont visionné ensemble des vidéos et des photos. Une visite guidée des Terrasses de Saarburg, organisée par la ville de Saarburg et la Société franco-allemande de Saarburg, a permis de découvrir la transformation physique du site.
L'après-midi a été consacré au projet cinématographique. Une table ronde a permis de confronter différents points de vue sur la caserne et le rapprochement franco-allemand. Les premiers enregistrements sonores originaux du documentaire prévu, dans lesquels des témoins contemporains, d'anciens soldats et des membres du personnel ont partagé leurs souvenirs personnels, ont été émouvants.
Ces échanges animés ont donné naissance à des idées prometteuses pour la poursuite du projet historique :
Soirée d'information : Présentation des informations recueillies à un public plus large.
Maquette historique : Maquette de la caserne telle qu'elle a été démantelée pour une meilleure visualisation.
Panneaux d'information : Installation de panneaux retraçant l'histoire de la caserne.
Visite virtuelle : Visite numérique avec QR codes, également destinée aux enfants.
Plateforme numérique : Une plateforme numérique complète pour présenter le rapprochement franco-allemand à Saarburg.
Le maire Reymann a exprimé son enthousiasme : « C'est formidable de voir des personnes se rassembler pour partager leurs histoires personnelles et ainsi donner vie à l'histoire de notre caserne – et donc à un pan de l'histoire européenne.»
Cet atelier marque un point de départ important pour le projet de film et d'autres initiatives. Le projet est financé par la Chancellerie d'État de Rhénanie-Palatinat et le Fonds citoyen franco-allemand.
Es war mal wieder Zeit zu Reisen!
Busfahrt nach Bitche
im Rahmen unserer Aktion 2025:
Histoire de l'amitié franco-allemande à Saarburg
Histoire de la caserne de Lattre »
Es wurde Zeit
Zeit zur Kontaktaufnahme und Freundschaft mit dem 16. Bataillon de chasseurs à pied in Bitche
Le temps de rencontrer et de se faire des amis avec le 16e bataillon de chasseurs à pied à Bitche
Übergabe des Briefes an Colonel Hours
Vor der Auffahrt zur Citadelle trafen wir auf dem Parkplatz Herrn Mamar Djermouni. Er erwies sich als wertvolle Hilfe, indem er uns ermöglichte, mit unserem Bus näher an die Citadelle heranzufahren. Zu unserer Überraschung stellte sich heraus, dass Herr Djermouni Colonel Hours gut kannte und regelmäßigen Kontakt zu ihm pflegte.
Dies bot die perfekte Gelegenheit für Frau Marie Boos, die Präsidentin der DFG Saarburg, den von Bürgermeister Reimann verfassten Brief an Colonel Hours zu übergeben.
Herr Djermouni übernahm die weitere Zustellung, die noch am selben Abend erfolgte.
Remise de la lettre au colonel Hours
Avant de monter à la Citadelle, nous avons rencontré M. Mamar Djermouni sur le parking. Il nous a été d'une aide précieuse en nous permettant de conduire notre bus plus près de la Citadelle. À notre grande surprise, M. Djermouni connaissait bien le colonel Hours et entretenait des contacts réguliers avec lui. Ce fut l'occasion idéale pour Mme Marie Boos, présidente de Société franco-allemande (DFG) de Saarburg, de remettre la lettre écrite par le maire Reimann au colonel Hours.
M. Djermouni a pris en charge la livraison, qui a eu lieu le soir même.
Die Reise der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saarburg nach Bitche war mehr als nur eine einfache Busfahrt; sie war eine sorgfältig geplante Unternehmung, die darauf abzielte, die deutsch-französische Freundschaft zu vertiefen und kulturelle Einblicke zu gewähren.
42 engagierte Teilnehmer machten sich auf den Weg, um die reiche Geschichte und die lebendige Kultur der Region zu erkunden.
Diese Fahrt fand im Rahmen unserer diesjährigen Aktion mit der Stadt Saarburg statt:
Sehr geehrte Mitglieder und Freunde der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saarburg,
Nebeneinander zum Miteinander
Im Namen der Stadt Saarburg und der DFG Saarburg fand am Montag, den 23. Februar 2026, um 19:00 Uhr in der Stadthalle Saarburg eine Filmvorführung über die Kaserne de Lattre in Saarburg mit anschließendem Vortrag statt.
Der etwa 20-minütige Dokumentarfilm, der in gemeinsamer Arbeit engagierter Bürgerinnen und Bürger, ehemaliger Soldaten und ziviler Mitarbeiter entstanden ist, beleuchtete die bewegende Geschichte der ehemaligen Kaserne de Lattre (heute Saarburg Terrassen) aus der Perspektive der Menschen, die dort lebten und wirkten.
Im Anschluss an die Filmvorführung folgte ein ca. 30-minütiger Vortrag von Herrn Bernard Bedrossian, einem ehemaligen französischen Soldaten und langjährigen Kinovorführer der Kaserne, der spannende Einblicke in das französische Militärleben und die deutsch-französische Freundschaft gab.
Diese Veranstaltung bot eine besondere Gelegenheit, die deutsch-französische Friedensgeschichte lebendig zu erleben und die Bedeutung der gemeinsamen Vergangenheit zu würdigen.
Der Olivenbaum – Ein Geschenk der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saarburg
Präsidentin Marie Boos überreicht den Olivenbaum Stadtbürgermeister Andreas Reimann
Dieser Olivenbaum wird im nächsten Frühjahr von der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saarburg gepflanzt, um die deutsch-französische Freundschaft zu ehren und an die ehemaligen französischen Soldaten in Saarburg zu erinnern.
Der Olivenbaum ist ein starkes Symbol für:
Möge dieser Olivenbaum ein Zeichen der Hoffnung und ein Zeugnis der Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich sein!
Der junge Olivenbaum der Freundschaft
In Saarburg steht ein Baum so klein,
Ein Zeichen, das soll Frieden sein.
Von DFG mit Herz gepflanzt,
Hat er die Freundschaft hier getanzt.
Sein Stamm noch zart, die Wurzeln frisch,
Verbinden Länder, die man wünsch’.
Aus Mittelmeer, so warm und klar,
Bringt er Erinnerung sogar.
Nicht winterhart, braucht Pflege sehr,
Wie Freundschaft, die verlangt noch mehr.
Im Frühjahr neu ins Leben gesetzt,
Mit Achtsamkeit wird sie besetzt.
Er steht für Frieden, lang und weit,
Für Versöhnung, Zeit um Zeit.
Ein Denkmal, das uns mahnt und lehrt,
Dass Freundschaft wächst, wenn man sie ehrt.
So wächst der Baum in grünem Kleid,
Ein Band, das hält in Ewigkeit.
Deutsch-französisch, Hand in Hand,
Gemeinsam stark, im Freundschaftsland.
Stadtratstreffen Saarburg - Sarrebourg 2025 im Küchenhaus in der ehemaligen
Caserne de Lattre in Saarburg - Beurig
Die Partnerschaft der Städte Saarburg und Sarrebourg geht zurück bis ins Jahr 1952. Heute finden regelmäßige Treffen der Vereine, unter anderem der Musikvereine, Feuerwehren, Sportvereine, Wandervereine, der Schulen, Senioren und Stadträte statt. Die Projekte und Veranstaltungen reichen von der Aufstellung einer deutsch-französischen Bibliobox (öffentlicher Bücherschrank) über Berufsschulprojekte bis hin zur Teilnahme an der Weihnachtsparade in Sarrebourg. Eine Bibliobox wird von der DFG mitbetreut.
Neun Gemeinden der VG Saarburg-Kell haben eine „Jumelage“ mit einer französischen Gemeinde. Bemerkenswert!
Geschichte der DFG Saarburg und der französischen Seite der Stadt Saarburg
Die Geschichte der Stadt Saarburg besitzt seit jeher über eine die Jahrhunderte gehende deutsch-französische Seite.
So wurde die Stadt 1798-1814 nach der Abtrennung des rechten Rheinufers Sitz der Verwaltungsbehörde des Kantons Saarburg, der zum Arrondissement Trier im Saardepartement gehörte.
Saarburg wurde am 20. Juli 1946 mit weiteren 80 Gemeinden der Landkreise Trier und Saarburg dem Saarland angegliedert, welches seit dem 16 Februar 1946 von der französischen Besatzungszone abgetrennt wurde.
Diese Gebietserweiterung wurde am 08. Juni 1947 bis auf 21 Gemeinden wieder zurückgenommen.
Somit kam Saarburg an das 1946 neugegründete Land Rheinland-Pfalz.
Schon im Juli 1945 zog ein französisches Kommando in die Beuriger Kaserne ein.
Sechs Jahre später entstehen die lange Zeit das Bild von Beurig prägenden Wohnblocks für die Angehörigen der Soldaten. Die eigenständige Gemeinde Beurig wurde im Jahre 1935 eingemeindet.
1973 gründeten die Damen der französischen Offiziere und die Damen der Saarburger Hautevolee einen DFG Saarburg-Club, ein reiner Damenclub mit Präsidentin. Männer wurden nur geduldet.
Am 09. November 1982 wurde auf der Gründungsversammlung die DFG Saarburg ins Leben gerufen.
Der erste Präsident war Herr Sänger, 2 Jahre später Herr Schneider und 1992 Herr Jörg Volk, der dieses Ehrenamt über 26 Jahre bis 2019 innehatte. 2019 schließlich wurde zum ersten Mal seit den Clubzeiten eine Frau zur Präsidentin gewählt, Marie F. Goimard-Boos, eine Französin.
Bis zum Abzug der französischen Garnison war der Oberbefehlshaber der französischen Garnison der Vizepräsident der Gesellschaft. Der Bürgermeister und der Verbandsbürgermeister sind geborene Mitglieder.
Was gibt es Neues von unserem
welches bis zum Jahre 2010 in Beurig stationiert war?
